Unterhalt - Rechtsanwälte klären Fragen zum Unterhalt

Unterhalt.
Kindesunterhalt und Ehegattenunterhalt

Nach einer Scheidung gibt es in den meisten Fällen Differenzen um den Unterhalt von Kindern und Ehegatten. Auch bei nicht verheirateten Paaren herrscht oft Streit über die Unterhaltspflicht - insbesondere um den Kindesunterhalt. Wir klären für Sie ob überhaupt Unterhaltsanspruch besteht und wie dieser zu gestalten ist.

Wann besteht Unterhaltspflicht

Hier gibt es im Gesetz klare Regelungen im Unterhaltsrecht und der damit verbundenen Unterhaltspflicht. Entscheidend ist, ob überhaupt ein Anspruch auf Unterhalt besteht (bei Kindern ist das immer der Fall).
Ist ein Partner Unterhaltsberechtigt, wird geprüft, in wie weit die finanzielle Situation des Unterhaltsschuldners Zahlungen ermöglichen. Nur wer genügend Einkommen zur Verfügung hat, kann auch Unterhaltszahlungen leisten.

Berechnung des Ehegattenunterhalts

Ziel eines Ehegattenunterhaltes ist ein finanzieller Ausgleich nach einer Trennung bzw. Scheidung.
Hierbei wird unterschieden zwischen:

  • Trennungsunterhalt
  • Geschiedenenunterhalt

Gerichte nehmen geschiedene Ehegatten immer mehr mit Ihrer Eigenverantwortung in die Pflicht. Jeder sollte möglichst selbst für seinen Unterhalt sorgen.
Bei gemeinsamen Kindern, welche aufgrund ihres Alters noch Betreuung der Eltern brauchen, sieht das anders aus. In diesem Falle besteht oft Anspruch auf Unterhalt für den betreuenden Elternteil.

Elternunterhalt

Eine weitere Form ist der Elternunterhalt. Kinder können unter Umständen für Ihre Eltern unterhaltspflichtig sein, wenn die Eltern nicht in der Lage sind, Ihr Leben aus eigenen Mitteln zu bestreiten.
Hierzu kommt es in der Praxis besonders oft, wenn ein Elternteil zum Pflegefall wird und in einem Heim leben muss.

Mehr dazu lesen Sie auf unserer Seite Elternunterhalt

Kindesunterhalt

Der Unterhalt von Kindern ist gesetzlich geregelt. Besonders bei Minderjährigen soll der Mindestunterhalt die Versorgung der Kinder gewährleisten. Die Leitlinie zum Kindesunterhalt ist die Düsseldorfer Tabelle ,in der die Mindestsätze für den Unterhalt geregelt sind.

 

Düsseldorfer Tabelle Stand 1.1.2022
Nettoeinkommen d. Unterhaltspflichtigen 0 - 5 Jahre 6 - 11 Jahre 12 - 17 Jahre ab 18 Jahren
bis 1.900 € 396 455 533 569
1.901 - 2.300 416 478 560 598
2.301 - 2.700 436 501 587 626
2.701 - 3.100 456 524 613 655
3.101 - 3.500 476 546 640 683
3.501 - 3.900 507 583 683 729
3.901 - 4.300 539 619 725 774
4.301 - 4.700 571 656 768 820
4.701 - 5.100 602 692 811 865
5.101 - 5.500 634 728 853 911
5.501 - 6.200 666 765 896 956
6.201 - 7.000 697 801 939 1.002
7.001 - 8.000 721 838 981 1047
8.001 - 9.500 761 874 1024 1093
9.501 - 11.000 792 910 1066 1138

Stand 01.01.2022/ Alle Beträge in Euro.

Anmerkungen:
Diese Tabelle hat keine Gesetzeskraft, sondern stellt eine Richtlinie dar. Sie weist den monatlichen Unterhaltsbedar aus, bezogen auf zwei Unterhaltsberechtigte, ohne Rücksicht auf den Rang. Der Bedarf ist nicht identisch mit dem Zahlbetrag!

Rechtsberatung zum Thema Unterhalt

Sabine Frank, Fachanwältin für Familienrecht, bietet Ihnen umfassende Rechtsberatung zu allen Unterhaltsfragen und klärt Pflichten und Rechte zum Unterhalt für Kinder.
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